Anthropologie in theologischer Perspektive by Wolfhart Pannenberg

By Wolfhart Pannenberg

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Er hielt also an der Urstands lehre noch fest, aber dennoch findet die Dynamik seiner Konzeption des Menschen erst in Christus ihren Zielpunkt; erst in ihm ist die Schöpfung des Menschen vollendet 21 • Für diese Konzeption der Schöpfung des Menschen ist es charakteristisch, daß Pico nicht mehr zwischen imago und similitudo unterscheidet, sondern beide Ausdrücke als gleichbedeutend gebraucht. Damit verbindet sich auch der voluntaristische Akzent seiner Konzeption: Der dynamische Prozeß der Gottangleichung, Gottverähnlichung '\ eh.

Kritische Darstellung der Spätphilosophie Schelers, 1959) ein Fortwirken der theistischen Personmetaphysik des frühen Scheler in seinem anthropologischen Spätwerk erkannt. Die zunehmende Betonung der Dynamik der Lebenstriebe, denen der dem Leben transzendente Geist "ohnmächtig" gegenübersteht (ebd. 6), hat F. Hammer: Theonome Anthropologie? Max Schelers Menschenbild und seine Grenzen, Den Haag 1972, mit Schelers ausdrücklicher Berufung auf Freuds Trieblehre in Verbindung gebracht (137). Vgl. auch Schelers "Stellung des Menschen im Kosmos" 52 u.

Das ist der "Hiatus" zwischen Reiz und Reaktion, den Gehlen analog zu Schelers "Hemmung" der animalischen Triebe beim Menschen feststellt. Er braucht ihn nicht mehr auf eine hemmende Ursache, Schelers Geist, zurückzuführen, weil er ihn rein biologisch als Ergebnis der leiblichen Konstitution des Menschen, seiner Primitivität und Hilflosigkeit als "Mängelwesen" begreift. Damit wird die Kompensation seiner artspezifischen Mängel für Gehlen zur Grundaufgabe des Menschen. Dieser Kompensation dienen in Gehlens Sicht vor allem Sprache und Kultur.

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